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Videomitschnitte: Gegen den Wahn

Eine wunderbare Playlist zu den Veranstaltungen unserer Freundinnen und Freunde der krIPU findet sich nun auf YouTube. Dort können ab sofort vier der Vorträge aus unserer gemeinsamen Veranstaltungsreihe "Gegen den Wahn" abgerufen werden.

Stephan Grigat: Kritik des Antisemitismus, Theorie des Zionismus: Eine Einführung


Thorsten Fuchshuber: Antisemitismus und die Lust am Wahn


Eran Rolnik: Wer ist ein Antisemit?


Tove Soiland: Sexuelle Differenz


Auf Facebook und Instagram blickt die krIPU außerdem in einem kurzen Beitrag auf die Reihe zurück.

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Wer ist ein Antisemit? Psychoanalytische Überlegungen zu einer uralten Debatte

Ein weiterer Vortrag findet im Rahmen der Reihe "Gegen den Wahn" in Kooperation mit der krIPU statt. Der israelische Psychoanalytiker, Psychiater und Historiker Eran Rolnik geht am 01.02.2024 in den Räumen der IPU den traumähnlichen Qualitäten des Antisemitismus nach und spricht über die Ereignisse und Folgen des 7. Oktobers.

Um Anmeldung über den untenstehenden Link wird gebeten!

Wann und wo?
Donnerstag, den 1. Februar um 19 Uhr
Hörsaal 1 (3. Etage, Stromstr. 2, 10555 Berlin)

Weitere Informationen und Anmeldung →

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Gegen den Wahn

Veranstaltungsreihe der krIPU Berlin in Kooperation mit der Gesellschaft für Psychoanalyse & Kulturtheorie


Gegen den Wahn - Einführungen in Kritische Theorie und Psychoanalyse als Ideologiekritik

In Kooperation mit unseren Freundinnen und Freunden von der krIPU laden wir herzlich zur Veranstaltungsreihe "Gegen den Wahn" an der Internationalen Psychoanalytischen Universität in Berlin ein.

Psychoanalyse, die programmatisch »jeden Schein und Trug ausschließt« (Freud, 1937), ist von Anfang an mehr als nur Psychotherapie. Die methodisch vorangetriebene Versenkung ins Individuum legt unbewusste Mächte frei, von denen sich das vermeintlich autonome Ich als zutiefst abhängig erweist. In den Symptombildungen, dechiffriert als Leidensgeschichte des Subjekts, offenbart sich der ganze Irrationalismus der Kultur, unter deren Druck die Archaik der Triebe ins Unheilvolle anzuwachsen droht. Psychoanalytische »Aufklärungsarbeit« (Freud, 1911) wendet sich deshalb zugleich gegen die herrschende Moral und die ideologischen Indienstnahmen des beschädigten Trieblebens.

An diesem Punkt trifft sich Psychoanalyse mit der von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno formulierten Kritik der bürgerlichen Gesellschaft. In deren Zentrum steht die Frage, wie die abendländische Aufklärung in Nationalsozialismus und Massenvernichtung umzuschlagen vermochte. Ihnen geht es jedoch nicht um eine pauschale Verurteilung, sondern im Gegenteil, um eine Errettung von Aufklärung und einen emphatischen Bezug zur Wahrheit – darin Freud gleich, der die Autonomie des Ichs allen Widrigkeiten zum Trotz nie als Ziel analytischer Heilung aufgegeben hat. Das aufklärerische Projekt beider bleibt aktuell, solange die Bedingungen des von ihnen bestimmten Unrechts auch gegenwärtig noch fortbestehen. Seit der Shoah muss das vorrangige Objekt ideologiekritischer Bemühungen daher in der Bekämpfung gesellschaftlichen Wahns und gegenaufklärerischer Kräfte liegen, deren Inbegriff der Antisemitismus ist. Die Vorträge dieser Reihe sollen Einführungen in das damit umrissene Feld Kritischer Theorie und den ideologiekritischen Gehalt der Psychoanalyse bieten. Im Anschluss laden wir ein zur Diskussion mit unseren Gästen.

26.10.2023 Christian Voller: Was ist kritische Theorie? Eine historische Einführung
05.12.2023 Gunzelin Schmid-Noerr: Zum Verhältnis von Psychoanalyse und Kritischer Theorie

23.01.2024 Stephan Grigat: Kritik des Antisemitismus - Theorie des Zionismus: Eine Einführung
09.02.2024 Thorsten Fuchshuber: Antisemitismus und die Lust am Wahn
16.02.2024 Tove Soiland: Sexuelle Differenz - Zur zeitgenössischen Relevanz eines Paradigmas

IPU Berlin, Stromstr. 2, Hörsaal 1
Alle Vorträge beginnen um 19 Uhr.

Mehr Informationen →

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