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Vom Stier des Phalaris bis zum Doomscrolling - Ästhetische und psychoanalytische Überlegungen zum Sog des Schreckens

Redaktion Signorelli

20. Oktober 2026

Am 28.11.2026 bei den Freunden und Förderern der IPU Berlin |

Unsere Redakteurin Nora Kühnert ist am 28.11. bei den Freunden und Förderern der IPU Berlin zu Gast. Dort hält sie einen Vortrag unter dem Titel Vom Stier des Phalaris bis zum Doomscrolling - Ästhetische und psychoanalytische Überlegungen zum Sog des Schreckens.

In ihrem Vortrag untersucht Nora Kühnert das Phänomen des Doomscrolling aus psychoanalytischer und ästhetischer Perspektive. Das Kompositum aus „Doom“ – Düsternis, Unheil oder Weltuntergang – und „Scrollen“ bezeichnet im dominanten psychologischen Diskurs die zur Sucht tendierende Auseinandersetzung mit negativen Nachrichten – insbesondere mit audiovisuellen Darstellungen von Gewalt. Der Vortrag konzipiert Doomscrolling als eine alltägliche Praxis, die von einer Faszination für den Schrecken, einer Angstlust, herrührt.

Ausgehend von Sigmund Freuds Unterscheidung von Angst, Furcht und Schreck verbindet der Vortrag psychoanalytische Überlegungen mit Klaus Heinrichs historischer Typologie der Schreckensverarbeitung. Doomscrolling wird dabei als eine neue, digitale Stufe der Schreckensverarbeitung verstanden, in der durch die ständige Wiederholung überwältigender Augenblicke versucht wird, diese ästhetisch zu zähmen. Zentral ist u.a. Heinrichs „Sucht und Sog“. Der Sog bezeichnet, ähnlich der Sucht, die Gegenbewegung zu einer aufklärerischen Vorstellung von Begehren, die nicht auf ein Ziel gerichtet ist, sondern in der Auflösung jeden Ziels besteht. Die Metaphorik des Sogs ist laut Heinrich die des Meeres und kulturell wie mythologisch weiblich konnotiert.

Im Anschluss an eine Recherche im Rahmen des Klaus-und-Renate-Heinrich-Stipendiums soll der Versuch unternommen werden, den Sog des Schreckens anhand Heinrichs faszinationsgeschichtlicher Deutungen mythologischer Figuren - wie Medusa oder der eherne Stier des Phalaris – auf unterschiedliche Konstellationen von Blick, Körper, Gewalt und Selbstauflösung zu analysieren und durch Gemälde-Dias aus den Dahlemer Vorlesungen zu illustrieren. In Bezug auf die Gegenwart stellen sich schließlich die Fragen: Lässt sich Doomscrolling als eine spezifische Form ästhetischer Subjektivität in der digitalen Ära verstehen? Und zeichnet sich darin möglicherweise eine neue Gestalt eines ästhetischen Subjekts ab, das den Schrecken nicht bewältigen kann und sich in der endlosen Bewegung des Scrollens ewig an ihn bindet? Inwiefern ist diese Form der Schreckensverarbeitung selbst geschlechtlich konnotiert?

Nora Kühnert ist Psychologin und Psychoanalytikerin in Ausbildung (DGPT/DPV). Sie promoviert an der Internationalen Psychoanalytischen Universität Berlin (IPU) zum Thema Doomscrolling und ist Stpendiatin der Klaus und Renate Heinrich Stiftung.

Weitere Informationen folgen

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Vom Stier des Phalaris bis zum Doomscrolling - Ästhetische und psychoanalytische Überlegungen zum Sog des Schreckens

Am 28.11.2026 bei den Freunden und Förderern der IPU Berlin |

Unsere Redakteurin Nora Kühnert ist am 28.11. bei den Freunden und Förderern der IPU Berlin zu Gast. Dort hält sie einen Vortrag unter dem Titel Vom Stier des Phalaris bis zum Doomscrolling - Ästhetische und psychoanalytische Überlegungen zum Sog des Schreckens.

In ihrem Vortrag untersucht Nora Kühnert das Phänomen des Doomscrolling aus psychoanalytischer und ästhetischer Perspektive. Das Kompositum aus „Doom“ – Düsternis, Unheil oder Weltuntergang – und „Scrollen“ bezeichnet im dominanten psychologischen Diskurs die zur Sucht tendierende Auseinandersetzung mit negativen Nachrichten – insbesondere mit audiovisuellen Darstellungen von Gewalt. Der Vortrag konzipiert Doomscrolling als eine alltägliche Praxis, die von einer Faszination für den Schrecken, einer Angstlust, herrührt.

Ausgehend von Sigmund Freuds Unterscheidung von Angst, Furcht und Schreck verbindet der Vortrag psychoanalytische Überlegungen mit Klaus Heinrichs historischer Typologie der Schreckensverarbeitung. Doomscrolling wird dabei als eine neue, digitale Stufe der Schreckensverarbeitung verstanden, in der durch die ständige Wiederholung überwältigender Augenblicke versucht wird, diese ästhetisch zu zähmen. Zentral ist u.a. Heinrichs „Sucht und Sog“. Der Sog bezeichnet, ähnlich der Sucht, die Gegenbewegung zu einer aufklärerischen Vorstellung von Begehren, die nicht auf ein Ziel gerichtet ist, sondern in der Auflösung jeden Ziels besteht. Die Metaphorik des Sogs ist laut Heinrich die des Meeres und kulturell wie mythologisch weiblich konnotiert.

Im Anschluss an eine Recherche im Rahmen des Klaus-und-Renate-Heinrich-Stipendiums soll der Versuch unternommen werden, den Sog des Schreckens anhand Heinrichs faszinationsgeschichtlicher Deutungen mythologischer Figuren - wie Medusa oder der eherne Stier des Phalaris – auf unterschiedliche Konstellationen von Blick, Körper, Gewalt und Selbstauflösung zu analysieren und durch Gemälde-Dias aus den Dahlemer Vorlesungen zu illustrieren. In Bezug auf die Gegenwart stellen sich schließlich die Fragen: Lässt sich Doomscrolling als eine spezifische Form ästhetischer Subjektivität in der digitalen Ära verstehen? Und zeichnet sich darin möglicherweise eine neue Gestalt eines ästhetischen Subjekts ab, das den Schrecken nicht bewältigen kann und sich in der endlosen Bewegung des Scrollens ewig an ihn bindet? Inwiefern ist diese Form der Schreckensverarbeitung selbst geschlechtlich konnotiert?

Nora Kühnert ist Psychologin und Psychoanalytikerin in Ausbildung (DGPT/DPV). Sie promoviert an der Internationalen Psychoanalytischen Universität Berlin (IPU) zum Thema Doomscrolling und ist Stpendiatin der
Klaus und Renate Heinrich Stiftung.

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Vom Ver-Schweigen. NS-Täterschaft und -Mitläufertum in deutschen Familien und ihre transgenerationalen Folgen

Seminar zu Genealogie und Tiefenhermeneutik in den Räumen der Internationalen Psychoanalytischen Universität Berlin |

"Im Unterschied zu den Nachkommen der Überlebenden wissen Kinder von Tätern oder Mitläufern häufig nicht, wie ihre Vorfahren in der Zeit des Nationalsozialismus handelten. (...) wenn man sich vergegenwärtigt, dass das Kollektiv der Deutschen tendenziell die Nazi-Vergangenheit verleugnet, so wird evident, dass ein innerfamiliäres Ver-Schweigen nicht notwendigerweise auffallen muss. Die Verwirrung, die Töchter und Söhne im Durchschnitt deutscher Familien erleben, bleibt daher meist unbewusst.“
— Kurt Grünberg (1997, S.17), Schweigen und Ver-Schweigen

Laut dem Multidimensionalen Erinnerungsmonitor (MEMO, 2025) werden Wissenslücken zur familiären Verstrickung in den Nationalsozialismus besonders dann erkennbar, wenn es um das direkte Umfeld und die Familie geht: Haben Opa oder Uropa sich schuldig gemacht oder die Firma, die ihnen gehört, von der NS-Zeit profitiert? Über persönliche Verstrickungen ist den meisten immer noch wenig bekannt.

Das Ver-Schweigen in Familien von NS-Tätern und Mitläufern ist selten Ausdruck bewusster Schuld. Viel häufiger handelt es sich um ein Symptom unbewältigter Abwehrmechanismen, die sich über Generationen hinweg erhalten. Dieses Seminar möchte zur Reflexion über die psychosozialen Folgen nationalsozialistischer Verstrickungen im familiären Selbstverständnis und im kollektiven Gedächtnis anregen.

Eine Besonderheit dieses Seminars liegt im methodischen Zusammenspiel von gemeinsamer Archivarbeit und hermeneutischer Gruppenreflexion. Die Teilnehmenden werden sowohl in ihrer eigenen Recherche über ihre Familiengeschichte, als auch der Reflexion darüber unterstützt. Während sich die Forschung häufig entweder auf Archivarbeit oder eine narrativ-biografische Analyse konzentriert, sollen in diesem Seminar die manifesten und latenten Dimensionen familiärer NS-Verstrickung gemeinsam erschlossen werden. Somit wird der Erkenntnisprozess über die eigene familiäre Vergangenheit letztlich selbst zum Gegenstand der Gruppenreflexion gemacht.

Das Seminar gibt eine Einführung in die Archivarbeit. Die Teilnehmenden werden dann bei der theoretischen, biografischen und emotionalen Auseinandersetzung mit ihrer individuellen Familiengeschichte begleitet. Im theoretischen Fokus steht die psychoanalytische, sozialpsychologische und biografie-soziologische Auseinandersetzung mit der intergenerationellen Weitergabe der NS-Täterschaft – mit einem besonderen Augenmerk auf das „ganz normale“ Ver-Schweigen in Familien ehemaliger Wehrmachtssoldaten und Mitläufer.

Obwohl diese Vergangenheit in vielen Familien nie explizit thematisiert wurde, hinterließ sie – wie unter anderem Gabriele Rosenthal gezeigt hat – dennoch Spuren bei den Nachfolgegenerationen. So unterscheidet Kurt Grünberg (1997, 1998) zwischen dem Schweigen der Überlebenden – als sprachloser, affektiv aufgeladener Kommunikationsverweigerung – und dem Ver-Schweigen der Täter und Mitläufer als aktiver Normalisierung und Abwehr. Jan Lohl und Angela Moré (2014) zeigen auf, wie sich unbewusste Erbschaften des Nationalsozialismus in emotionalen Deutungsmustern und dem sozialen Habitus reproduzieren – oft ohne explizite Thematisierung. Gabriele Rosenthals biografisch-narrativer Zugang (2001) verdeutlicht, wie Täterbiographien durch transgenerationale Narrative „entschärft“ oder umgedeutet werden – etwa durch die Betonung von „Pflichterfüllung“ oder „politischer Unwissenheit“.

Wie wird NS-Täterschaft oder -Mitläufertum in deutschen Familien also erinnert – oder eben nicht erinnert? Welche Formen des Ver-Schweigens haben sich in deutschen Familien etabliert, und wie wirken sie bis heute nach? Was macht das mit den Nachkommen? Und wie lassen sich eigene familiäre Verstrickungen in die NS-Zeit und ihre emotionale Dimension in der dritten Nachfolgegeneration rekonstruieren?


Termine:
Samstag der 15.11.2025
Samstag der 17.01.2026
Samstag der 07.02.2026
Jeweils von 10 bis 18 Uhr.

Ort:
Stromstr. 2, 10555 Berlin
Der Raum für das Seminar wird den Teilnehmenden nach Anmeldung bekannt gegeben.

Teilnahme:
Begrenzt auf 15 Teilnehmende.

Eine Teilnahme von Externen (Studierenden sowie Berufstätigen oder anderen Interessierten) ist möglich.

Wir bitten um Anmeldung über folgendes
Anmeldeformular→

Seminarleitung:
Nora Kühnert (M.A., M.A.), Lena Sophie Glade (M.A.)

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Hitchcock in Deutschland oder wie die Nazis zu Dealern wurden

Filmscreening und Workshop im Rahmen der Veranstaltungsreihe Gibt es was zu feiern? - 10 Jahre krIPU

Die Studierendeninitiative krIPU wird 10 Jahre alt und blickt im aktuellen Sommersemester auf ebendiese 10 Jahre Schaffenszeit zurück. Wir möchten nicht nur gratulieren, sondern begehen im Rahmen der Veranstaltungsreihe auch einen gemeinsamen Abend.


27.06.2025 - Hitchcock in Deutschland oder wie die Nazis zu Dealern wurden Filmscreening von Hitchcocks Notorious/Weisses Gift und Workshop zu einem Aufsatz Sonja Wittes

Die psychoanalytische Kulturwissenschaftlerin Sonja Witte war ebenfalls Gründungsmitglied der krIPU und ist 2024, im Alter von 44 Jahren, viel zu früh nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. In ihrem Aufsatz, den wir uns an diesem Abend gemeinsam ansehen möchten, befasst sie sich am Beispiel von Hitchcocks Notorious und dessen inadäquaten deutschen Erstübersetzung aus einer psychoanalytischen Perspektive mit der Schuldabwehr in der deutschen Nachkriegsgesellschaft. Am 27.06. wird der Film in der IPU Berlin, Alt-Moabit 91B, Raum-01 gezeigt. In diesem Rahmen, wollen wir uns auch mit dem Aufsatz Wittes befassen, der etwas weiter unten heruntergeladen werden kann. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr, um Anmeldung per Mail an kripu(at)ipu-berlin.de wird gebeten.


Zeitnah hier zum Download verfügbar: Sonja Witte: Hitchcock in Deutschland oder wie die Nazis zu Dealern wurden. Der Versuch einer psychoanalytischen Darstellung der deutschen Schuldabwehr am Beispiel von „Notorious“→

Weitere Veranstaltungen der Reihe:
08.05.2025 - Yair Qedar: Outsider. Freud: Filmscreening and Q&A with the director (EN)

18.06.2025 - Aaron Lahl: Sex ohne Trieb? Überlegungen zum Schicksal des Sexualtriebes in Psychoanalyse und Gesellschaft

04.07.2025 - Benedikt Salfeld: ›das Grauen hatte meine Gefühle nicht abgestumpft‹. Die Kriegsreportagen Lee Millers

Weitere Infos →

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Online-Auskopplung: Antisemitismus

Soeben ist der erste Teil unserer digitalen Auskopplung zum Thema Antisemitismus erschienen und kann hier kostenlos heruntergeladen werden. Die Auskopplung ist ein Nachtrag zu unserem zweiten Heft:

Im Kontext des zweiten Heftes sprach Nora Kühnert mit dem Antisemitismusforscher Steffen Klävers. Im Interview diskutieren sie, inwiefern postkoloniale Theorien die Singularität des Holocaust infrage stellen und wie sich das in den Debatten seit dem 7. Oktober widerspiegelt.

↓ Postkoloniale Theorie, Gewalt und Antisemitismus seit dem 7. Oktober - Interview mit Steffen Klävers

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Oranienstraße 32, 10999 Berlin (Kreuzberg)

OH21
Oranienstraße 21, 10999 Berlin (Kreuzberg)

Schwarze Risse
Gneisenaustraße 2, 10961 Berlin (Kreuzberg)

Zur schwankenden Weltkugel
Kastanienallee 85, 10435 Berlin (Prenzlauer Berg)

Ein paar Präsenzexempläre zur Lektüre gibt es außerdem in der
ProgrammSchänke Bajszel
Emser Straße 8/9, 12051 Berlin (Neukölln)

Frankfurt am Main:

Autorenbuchhandlung Marx & Co.
Grüneburgweg 76, 60323 Frankfurt a.M.

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krIPU: "das ganze Grauen"

Unsere Freundinnen und Freunde der krIPU laden zur Veranstaltungsreihe "'das ganze Grauen' - Psychoanalytische Aufklärung nach dem 7. Oktober" ein.


Nachdem sich die Veranstaltungen der »krIPU« im Winter 2023/24 mit Antisemitismus aus psychoanalytischer Perspektive befasst haben, wird die Vortragsreihe »das ganze Grauen« dieses Vorhaben weiterführen und gleichzeitig einen Schritt zurückgehen: denn die Ereignisse des 7. Oktober und die internationalen Reaktionen darauf fordern auch ein Schockiert-Sein, Innehalten, Trauern und Aushalten im Angesicht der antisemitischen Grausamkeiten, der Unverhohlenheit und dem Lustcharakter der Taten und ihrer Befürwortung.


30.04.2024 - Martin Auerbach: »Wissen und Nicht-Wissen« – Die Schwierigkeit, traumatische Ereignisse zu (an)erkennen

28.05.2024 - Rosine J. Perelberg: The Banalization of Antisemitism

30.05.2024 - Sama Maani: »What Israelis should know about Iranians« – Die iranische Gesellschaft und der Antisemitismus des Regimes

27.06.2024 - Monika Schwarz-Friesel: Die Israelisierung des Antisemitismus: Gebildete Judenfeindschaft und ihre persuasive Affektlogik

04.07.2024 - Jan Gerber: Vortrag & Diskussion

18.07.2024 - Christine Kirchhoff: Antisemitismus und Psychoanalyse – Projektion und „kritische Selbstbesinnung“

25.07.2024 - Mahrokh Charlier: Eine narzisstische Dimension der Verlusterfahrung bei postmigrantischen Jugendlichen

tba. - Julia Christ: Gleich-Gültigkeit oder Gleichgültigkeit? Zu den Mechanismen westlicher Abwehr der sexuellen Verbrechen der Hamas am 7. Oktober

Die Vorträge finden in den Räumen der IPU Berlin statt. Weitere Infos zur Veranstaltungsreihe und der krIPU finden Sie hier.

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Videomitschnitte: Gegen den Wahn

Eine wunderbare Playlist zu den Veranstaltungen unserer Freundinnen und Freunde der krIPU findet sich nun auf YouTube. Dort können ab sofort vier der Vorträge aus unserer gemeinsamen Veranstaltungsreihe "Gegen den Wahn" abgerufen werden.

Stephan Grigat: Kritik des Antisemitismus, Theorie des Zionismus: Eine Einführung


Thorsten Fuchshuber: Antisemitismus und die Lust am Wahn


Eran Rolnik: Wer ist ein Antisemit?


Tove Soiland: Sexuelle Differenz


Auf Facebook und Instagram blickt die krIPU außerdem in einem kurzen Beitrag auf die Reihe zurück.

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Wer ist ein Antisemit? Psychoanalytische Überlegungen zu einer uralten Debatte

Ein weiterer Vortrag findet im Rahmen der Reihe "Gegen den Wahn" in Kooperation mit der krIPU statt. Der israelische Psychoanalytiker, Psychiater und Historiker Eran Rolnik geht am 01.02.2024 in den Räumen der IPU den traumähnlichen Qualitäten des Antisemitismus nach und spricht über die Ereignisse und Folgen des 7. Oktobers.

Um Anmeldung über den untenstehenden Link wird gebeten!

Wann und wo?
Donnerstag, den 1. Februar um 19 Uhr
Hörsaal 1 (3. Etage, Stromstr. 2, 10555 Berlin)

Weitere Informationen und Anmeldung →

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